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Trockenanzüge für die kalte Jahreszeit

Segler die auch in der kalten Jahreszeit segeln möchten, kommen an einem Trockenanzug nicht vorbei. Mit dem Trockenanzug bleibst Du trocken und mit der richtigen Funktionsbekleidung unter dem Anzug auch warm, damit das Segeln auch im Winter Freude macht.

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Trockenanzüge für die kalte Jahreszeit

Segler die auch in der kalten Jahreszeit segeln möchten, kommen an einem Trockenanzug nicht vorbei. Mit dem Trockenanzug bleibst Du trocken und mit der richtigen Funktionsbekleidung unter dem Anzug auch warm, damit das Segeln auch im Winter Freude macht.

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Was sind Trockenanzüge?

Geschichte der Trockenanzüge

Da beim Jollensegeln bzw. allgemein beim sportlichen Segeln ein direkter Kontakt mit dem Wasser gegeben ist, wird hier oft auf Bekleidung zurückgegriffen, die aus dem Bereich des Tauchens stammt. In tropischen und subtropischen Gebieten gingen die ersten Perlen- und Schwammtaucher ihrer Tätigkeit nackt oder nur im Lendenschurz nach, aber auch diese Gewässer sind in größerer Tiefe, der sogenannten Sprungschicht und bei längerem Aufenthalt empfindlich kühl. Da es sich bei den Tauchern vielfach um Sklaven handelte, wurde dem zumeist wenig Bedeutung beigemessen. Konrad Kyeser beschreibt um 1405 Taucheranzüge aus Leder zur militärischen Verwendung. Die niedrigeren Wassertemperaturen beispielsweise in Nord- und Ostsee machten es unerlässlich, den Körper vor Wärmeverlust zu schützen. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden Taucher in einer Taucherglocke in ledernen Anzügen zum Wrack der Vasa hinabgelassen, um die Kanonen zu bergen. Diese Anzüge boten geringen Wärmeschutz, schützten sie vielmehr vor Schnitten oder ähnlichem. Ansonsten wurde wie bis dahin in Badebekleidung getaucht. Mit der Erfindung der Vulkanisation von Gummi durch Charles Goodyear im Jahre 1839 stand dann ein robustes wasserdichtes Material zur Verfügung. Dabei war die isolierende Wirkung des Gummis selbst zu vernachlässigen, aber da der Taucher in dem Anzug weitgehend trocken blieb, konnte er wärmendes Unterzeug aus Wolle tragen. Bis in die 1940er-Jahre wurden insbesondere von den ersten Kampfschwimmern gummierte Anzüge eingesetzt um bei langen Schwimmeinsätzen nicht auszukühlen und kampffähig zu bleiben. Mit fortschreitender Wärmewirkung bei gleichzeitiger erhaltener Bewegungsfreiheit fingen auch die Segler an auf Trockenanzüge zurückzugreifen. Seit einigen Jahren setzt sich für Trockentauchanzüge auch Textillaminat (Trilaminat) durch. 

Wie bleibt Dein Trockenanzug möglichst lange dicht?

Um Deinen Trockenanzug richtig zu pflegen gibt es verschiedene Pflegesets, die dafür sorgen, dass die Manschetten länger und flexibel haltbar sind, nicht spröde werden. Ein zweiter Risikobereich ist der Reissverschluss, den Du mit ähnlichen Pflegesets regelmäßig schmieren kannst und somit dicht und gleichzeitig leichläufig bleiben lässt. Weiter solltest Du Dinge wie Schmuck oder Uhren ablegen bevor Du durch die Latexmanschetten schlüpfst. Regelmäßiges Imprägnieren sowie das unbedingte Vermeiden auf den puren Füßlingen ohne Schuhe zu gehen erweitern die Haltbarkeit Deines Trockenanzuges um ein vielfaches.

Qualitätsmerkmale neuer Trockenanzüge

Moderne Trockenanzüge unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den früheren Generationen. Heutzutage sind fast alle Trockenanzüge mit angenehmen Füßlingen ausgestattet. Dadurch kannst Du warme Strümpfe tragen. Außerdem sind die Hals- und Armmanschetten häufig aus Neopren was viel angenehmer zu tragen ist als die Latexprodukte. Das Grundmaterial ist heute absolut hightech - 100% wasserdicht und gleichzeitig den Schweiß abtransportierend atmungsaktiv. Details wie Taschen für Sicherheitsmesser oder verstärkte Sitzflächen bei gleichzeitig optimierten Passformen und maximaler Bewegungsfreiheit machen die modernen Trockenanzüge zu genialen Leistungskleidungsstücken.

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